Was wäre wenn

Was wäre wenn, du dich gerade genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden würdest und das Leben immer für dich wäre.

Was wäre wenn, deine Gedanken und deine Gefühle dich zu der Person werden lassen, die du bist und nur du dich auf den Weg begeben kann, die beste Version deiner Selbst du leben.

Was wäre wenn, es keine Zufälle gäbe und jede Person, die dir auf deiner Reise begegnet dich etwas lehren soll.

Was wäre wenn, deine Angst und deine Zweifel dich nicht lähmen, sondern dir zeigen wollen Vertrauen in das Leben zu haben und dir bewusst zu werden, dass die Welt sicher ist und darauf wartet von dir entdeckt zu werden.

Was wäre wenn, die Momente in denen dir etwas nicht augenblicklich gelingt, dich lehren sollen geduldig zu sein und wahrzunehmen, dass deine Hast deine Sicht nur trübt.

Was wäre wenn, du feststellen würdest, dass deine Gedanken endlich klar werden, wenn du sie mit Gleichmut beobachtest.

Was wäre wenn, jedes negative Gefühl, das du verspürst dir einen Spiegel hinhält um dir zu zeigen, was von dir noch verarbeitet werden will.

Was wäre wenn, jeder Fehler den du begehst dich lehren soll liebevoller mit dir umzugehen und festzustellen, dass wir nur durch unsere Fehler wachsen können.

Was wäre wenn, deine Andersartigkeit genau das ist was deine Mitmenschen so sehr an dir lieben und inständig hoffen, dass du sie auslebst damit sie ihre eigene Andersartigkeit offenbaren können.

Was wäre wenn, es in deinem Leben nicht nur um dich gehen würde, sondern darum dein Licht mit anderen zu teilen und somit ihr eigenes Licht zu entdecken.

Was wäre wenn, dein Herz dir zuflüstern würde, dass es da draußen so viel mehr gibt, was auf dich wartet und du endlich verstehen würdest, dass dein Herz niemals lügt.

Was wäre wenn du erkennen würdest, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern alles vom Betrachter abhängt, seiner Vergangenheit und seinen Glaubenssätzen.

Was wäre wenn du feststellen würdest, dass das was du dir so sehr von anderen wünschst, genau das ist was du anderen nicht gibst.

Was wäre wenn, du endlich aufhören würdest zu verdrängen was du zu sagen hast, weil es mindestens diese eine Person auf Erden gibt, die genau das von dir hören muss.

Was wäre wenn, du diesen Text nicht zufällig liest und du dich hiermit daran erinnerst, was deine Seele schon so lange weiß.

Diese Zeilen sind entstanden, nachdem ich Mitte Oktober auf einem Seminar über „urbane Spiritualität“ in Basel war und was soll ich sagen, es war einfach wunderbar. Verschiedene Speaker rund um das Thema persönliche und spirituelle Weiterentwicklung haben mit uns ihr Wissen geteilt. Dieses Wissen hat dermaßen in mir resoniert und ich wusste, dass ich mich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinde. Mehr zu diesem Event findest du hier >>> Find your Flow 2018.

A miracle is a shift in perception from fear to love. – Marianne Williamson

Dieses Zitat von Marianne Williamson aus ihrem Buch „Ein Kurs in Wundern“ hat mich unfassbar berührt. Ihr Speech war für mich voller wunderbarer Einsichten und Aha-Momenten.

Genau darum geht es in unserem Leben letztendlich. Die Realität wird sich niemals ändern. Das Einzige was wir ändern können ist unsere Sicht auf die Dinge. Wenn wir bereit sind, die Liebe in jede Situation unseres Lebens eintreten zu lassen, dann geschieht ein wahres Wunder.

Ich frage mich oft, warum genau das in meinem Leben passiert oder warum mir gewisse Menschen auf meinem Weg begegnen. Wenn wir endlich damit aufhören das Leben dafür zu verurteilen und merken, dass das Leben immer für uns ist, dann beruhigt sich das Chaos in unserem Herzen und in unserem Kopf. Wir stellen im Nachhinein fest, dass wir genau diesen Schritt gehen mussten, um eine Stufe höher zu kommen und wachsen zu dürfen.

Es war für mich nie eine Selbstverständlichkeit alleine zu reisen. Ich habe erst dieses Jahr damit angefangen. Die Angst die Kontrolle zu verlieren hat mich immer zurückgehalten und die Ungewissheit hat mich gelähmt. Gedanken wie „Ich zieh jetzt einfach los und mach mein Ding“ wurden überhört und von mir weggedrückt.

Das Problem ist, solange wir diesen einen Schritt nicht wagen, und meist merken wir erst danach wie einfach dieser doch war, solange werden wir niemals die großen und kleinen Wunder erfahren, nach denen unsere Seele so sehr strebt.

Was will meine Seele in Hinblick auf diese Situation erfahren?

Ich zog also los zu diesem Seminar in eine fremde Stadt und lernte liebevolle Menschen kennen. Auch hier kamen manchmal alte Zweifel in mir hoch. „Was wenn, das was ich zu sagen habe keinen interessiert oder wenn ich letztendlich alleine da stehe?“ In solchen Situationen versuche ich mir dieser Stimme, die mich klein halten möchte, bewusst zu werden.

Ich habe mich entschieden diese Stimme nicht mehr ans Ruder zu lassen, auch wenn sie sich nicht immer so leicht abwimmeln lässt, wie du es sicher auch manchmal erlebst. Ich verbanne sie nicht, aber drehe die Lautstärke etwas runter. Mir wird bewusst, dass meine Seele es letztendlich immer besser weiß.

Ich wurde während dieses Aufenthaltes in der Schweiz auch daran erinnert, wie wichtig es ist unsere Andersartigkeit auszuleben und dass wir unsere Ideen und unsere Visionen niemals verdrängen sollten. Klar, es wird Menschen geben, die diese einfach nicht hören möchten oder können. Sie werden Zweifel in uns hervorrufen, weil sie es einfach nicht besser wissen. Wir sollten diese Menschen ziehen lassen und sie nicht mit allen Mitteln von unserer Sicht überzeugen wollen.

Dann tauchen plötzlich auch andere Menschen auf, die dir gestehen, dass sie genau das gleiche suchen und auf dem gleichen Weg sind. Wenn du diesen Artikel liest, weiß ich, dass auch du auf dieser Reise bist. Ich weiß, dass das was du liest in dir resoniert, wie es auch bei mir geschieht, wenn ich ein bestimmtes Buch in die Hand nehme oder wenn ich gespannt einem bestimmten Vortrag lausche.

Es gibt mindestens einen Menschen auf dieser Erde, der gerade genau das hören muss, was du zu sagen hast. Verdränge deine Visionen nicht. Höre in dich hinein und frage dein Herz was es höher schlagen lässt, was du schon immer erleben wollest, aber dir von anderen ausgeredet wurde. Höre nicht auf die „Ich würde aber…“ oder „Ich glaube nicht, dass das was bringt!“. Gehe diesen einen Schritt aus deiner Komfort-Zone und glaube mir, das Einzige was du dich am Ende fragen wirst ist: „Warum habe ich diesen Schritt nicht schon viel früher gewagt?“

Love, Christine ❤

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