3 Lebensweisheiten für das neue Jahr

Na, wie hast du den Jahreswechsel erlebt? Für mich war es tatsächlich eine schöne Gelegenheit das alte Jahr Revue passieren zu lassen, dankbar zu sein für alles was ich erleben durfte und mir bewusst zu werden, was ich nicht ins neue Jahr mitnehmen möchte.

Es war Zeit loszulassen, den Ballast abzuwerfen und 2019 mit zwei freien Händen zu starten.

Wenn ich ein neues Jahr beschreiben müsste, wäre es für mich wie ein Buch, voller unzähliger leerer Seiten, welches nur darauf wartet von uns geschrieben zu werden.

Ich hatte das Glück letztes Jahr so viel zu lernen und es gibt entscheidende Dinge, die ich auch im nächsten Jahr nicht missen möchte.

Die folgenden drei Lebensweisheiten gehören in meinem Buch definitiv auf die erste Seite. Sie haben mir schon letztes Jahr sehr geholfen und ich bin sicher, dass sie auch in dir etwas wachrütteln werden.

1. Das Leben ist immer für dich

Wir kennen es alle. Situationen, in denen wir uns ungerecht behandelt fühlen oder in denen wir keinen Sinn erkennen. Wir fühlen uns ungeliebt, nicht akzeptiert, ungesehen oder nicht gut genug. Wir verurteilen das Leben und die Anderen und wünschen uns, dass unser Leid endlich ein Ende hat.

Sei es ein Konflikt mit unserem Partner, nicht ausreichende Anerkennung in der Familie, Missverständnisse oder Eifersüchteleien unter Freunden, Stress an der Arbeit oder Konflikte mit Unbekannten.

Wir zweifeln an uns selbst, an unserem Seelenweg. Wir wünschen uns ein Zeichen, eine rettende Hand, die uns wieder ins Gleichgewicht bringt. Dabei vergessen wir oft, dass genau diese Situation, genau dieser Konflikt, die Manifestation des ersehnten Zeichens, der rettenden Hand darstellt. Das Leben bittet uns hinzusehen und gibt uns die Möglichkeit neu zu wählen, wer wir wirklich sein wollen. Wir dürfen immer wählen zwischen Vertrauen oder Zweifel. Wir dürfen immer wählen zwischen Liebe oder Angst.

Im Nachhinein fällt es uns leicht zu erkennen, warum gerade diese Situation uns wiederfahren, warum jeweilige Person in unser Leben getreten ist. Aber hey, wir brauchen nicht erst darauf zu warten, um zu erkennen, dass es genau so richtig war. Wir können heute damit beginnen. Wir dürfen entscheiden loszulassen und voller Vertrauen in unsere Zukunft blicken.

2. Wenn du dein Glück im außen suchst, wirst du ewig auf der Suche bleiben

Zweifel entstehen auch, wenn wir scheinbar nicht genug Aufmerksamkeit oder Anerkennung von außen bekommen. Wir wünschen uns ein paar aufmunternde und liebevolle Worte von unserer Familie oder von unseren Freunden, wie: „Ich bin stolz auf dich. Das hast du wunderbar gemacht. Schön, dass du endlich deinem Herzen folgst!“.

Wir sehnen uns nach Interesse an unserem Vorhaben, an unseren Visionen und nach Fragen wie: „Wie bist du darauf gekommen? Was ist dein Ziel? Was willst du verändern?“.

Besonders bei geliebten, uns nahestehenden Menschen tut es weh, wenn wenig oder gar kein Interesse besteht. Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass diese Menschen, in der jeweiligen Situation uns gegenüber, gehandelt haben wie es für sie möglich war. Sie haben das gegeben, was für sie machbar war. Sie konnten nicht anders.

Ich durfte lernen, dass dies nichts mit Mangel an Liebe uns gegenüber, sondern mit ihren eigenen Glaubenssätzen und Ängsten zu tun hat und dass es dabei allein um sie geht.

Diese Umstände gaben mir die Gelegenheit mir einige Fragen zu stellen. Sind dir folgende Fragen schon mal durch den Kopf gegangen?

Was passiert, wenn wir ein Kompliment oder Anerkennung von außen bekommen? Wo entsteht das Gefühl? Wer lässt es entstehen? Unser Gegenüber oder wir? Wenn jemand uns sagt: „Ich liebe dich.“ Was passiert? Wo entsteht es?

Ja genau… dieses Gefühl entsteht in unserem Körper. Das Gefühl entsteht immer in uns. Wir und nur wir sind es, die Liebe entstehen lassen. Wir und nur wir sind es, die das Gefühl der Anerkennung, der Geborgenheit und der Wärme in uns selbst aufblühen lassen.

Wie kann es sein, dass etwas im außen so einen Einfluss auf uns haben kann? Und wenn dies der Fall ist, können wir dieses Gefühl dann nicht durch uns selbst in uns entstehen lassen, da wir die Quelle von alledem sind?

Liebe entsteht nur durch und in uns.

3. Wir bekommen immer was wir aussenden

Hast du schon mal versucht einen wildfremden Menschen auf der Straße anzulächeln? Ich habe im letzten Jahr so viele Lächeln geschenkt bekommen, wie wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht. Zum einen, weil ich mich damals nicht getraut habe fremden Menschen in die Augen zu blicken, zum anderen, weil mein Selbstbewusstsein eher von mir vorgetäuscht, als von mir ausgelebt wurde. Das hat auch mein Umfeld gespürt.

Was ich beschreiben möchte, geht über Handlungen und Worte hinaus. Es ist unsere innere Haltung, unsere Energie, welche ausschlaggebend sind. Wir können uns noch so sehr etwas wünschen, sei es eine glückliche Beziehung, Anerkennung im Job, Respekt von unseren Mitmenschen. Wenn negative Glaubenssätze wie: „Ich bin nicht gut genug. Ich habe das nicht verdient. Ich bin es nicht wert geliebt zu werden. Mir hört sowieso keiner zu.“, usw. in uns rumspuken, können wir uns auf den Kopf stellen, wir werden immer die gleichen Erfahrungen in unser Leben ziehen.

Aussagen wie: „Ich will… mehr Geld, geliebt werden, mehr Anerkennung, mehr Respekt“, usw. lassen im Universum genau das entstehen, nämlich dieses Verlangen auch weiterhin in unserem Leben zu erfahren.

Dankbarkeit ist der Schlüssel.

Wenn wir Dankbarkeit empfinden für alles was war, für alles was ist und für alles was noch kommt, passiert etwas Magisches. Ich durfte selbst die Erfahrung machen und mein Leben hat sich dermaßen zum Positiven gewendet.

Es entsteht ein Shift in unserer Energie. Wir senden nicht mehr Mangel, sondern Fülle aus. Wir senden nicht mehr Angst, sondern Liebe aus. Wir senden nicht mehr Zweifel, sondern Vertrauen aus. Und da wir immer bekommen was wir aussenden, dauert es nicht lange bis sich Fülle, Liebe und Vertrauen in unserem Leben manifestieren.

Indem wir uns solche Weisheiten regelmäßig ins Gedächtnis rufen, können wir uns zurücklehnen und voller Vertrauen auf das neue Jahr, auf das leere Buch blicken, welches nur darauf wartet von uns geschrieben zu werden.

Was soll in deinem Buch auf der ersten Seite stehen? 🙂

Love, Christine ❤

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