3 einfache Schritte für mehr Selbstvertrauen und inneren Frieden

„Du bleibst immer so gelassen.“, meinte letztens meine neue Kollegin zu mir, nachdem irgendetwas an der Arbeit nicht so lief, wie es ursprünglich geplant war.  Ich musste unweigerlich anfangen zu lächeln, als mir auffiel, wieviel Wahrheit in ihrer Aussage steckte.   Mir wurde plötzlich bewusst, welch bemerkenswerte Veränderung ich in den letzten Monaten durchlaufen hatte.

Und vorab ein kleiner Disclaimer.  Ja, ich werde immer noch von Zweifeln heimgesucht, breche ab und zu ohne Vorwarnung in Tränen aus, handle manchmal vollkommen unbewusst, fühle mich gewissen Umständen einfach nicht gewachsen, bin in manch zwischenmenschlicher Beziehung völlig ratlos, lasse auch mal mein Ego ans Steuer anstatt mein Herz ABER ich habe gelernt besser mit solchen Situationen umzugehen.

Und ja, ich falle manchmal in ein tiefes Loch, ABER ich bleibe heute nicht mehr so lange darin stecken wie früher.

Wie das geht, verrate ich dir in den 3 folgenden Schritten:

 

1. Hol dir Hilfe und Inspiration von Menschen, die da sind, wo du hin willst

Nichts hat mir bei meiner persönlichen Weiterentwicklung mehr geholfen, als das Wissen, welches ich mir mit der Zeit angeeignet habe.  Denn ja, alles Wissen, welches du für ein erfülltes und erfolgreiches Leben brauchst, steckt bereits in dir, aber um dir dessen bewusst zu werden, muss das Ganze erst wachgerüttelt und an die Oberfläche geholt werden.

Eine gute Freundin hat mal zu mir gesagt: „Du bleibst nie auf einer Niederlage sitzen. Du suchst immer nach Lösungen.“.  Und dem ist effektiv so.  Ich kann einfach nicht nichts tun, wenn mich ein Ereignis aus der Bahn wirft.

Ich habe in den letzten Monaten etliche Bücher verschlungen, Workshops und Konferenzen besucht und an Online-Coachings teilgenommen, weil ich endlich eine Möglichkeit, eine Art Heilmittel finden wollte, gegen diese Leere und diesen Schmerz, den ich so lange verspürt habe.

Ich bombardierte mein Gehirn geradezu mit neuem Wissen.  Die Themen, die mich besonders bewegten und in mir markante Veränderungen auslösten waren unter anderem die Heilung des inneren Kindes, die Verarbeitung von Trennungsschmerz, die Funktionsweise unseres Gehirns.

Aber auch der weibliche Zyklus und wie er unser Leben beeinflusst, die Kraft von Geschichten und Fabeln auf unser Unterbewusstsein, die Manipulation, welche unser Ego auf uns ausübt und wie wir es dank Meditation und Achtsamkeit überlisten können.  Dies sind nur einige Beispiele.

Eine vollständige Liste der Bücher, die mir bei meinem spirituellen Wachstum geholfen haben, findest du hier.

„Denke nicht in Problemen.  Denke in Lösungen.“ – J.W. Von Goethe

Aussagen wie „Ich weiß nicht, wie ich das anstellen soll.“ oder „Ich bin allein und mich versteht sowieso niemand.“, gelten einfach nicht mehr, wenn du WIRKLICH einen Ausweg finden möchtest.

Denn glaub mir, jede noch so schwere Situation, die du durchlebst, hat jemand anders vor dir schon erlebt oder durchlebt sie gerade in diesem Moment.

Connecte dich mit diesen Leuten und ihrem wertvollen Wissen.  Sei es indem du ihre Bücher liest, dir Videos oder Podcasts du diesem Thema anschaust, Seminare besuchst, an Workshops teilnimmst, dich weiterbildest.  Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, wenn du nur willst!

 

2. Trenne dich von dem ganzen nutzlosen Bullshit

 Du kannst es dir einfach nicht leisten negative Gedanken zu denken.  Und doch werden wir Tag für Tag von ihnen geplagt.  Und warum?  Weil wir unseren Geist mit so viel Bullshit zumüllen.

Sei es über die Nachrichten im Radio, Fernsehen, sozialen Netzwerken oder die Menschen in unserem Umfeld.  Ob du es willst oder nicht, dein Unterbewusstsein nimmt jede noch so kleine Information wahr, verarbeitet sie und speichert sie für kurze oder längere Zeit ab.

Umso mehr negatives Zeug du dir reinziehst, umso mehr verankern sich Ungewissheit, Angst, Zweifel und Verlangen in deinem Unterbewusstsein.

Einen Fernseher gibt es bei mir nicht mehr und meinen News-Feed in sozialen Netzwerken habe ich einmal komplett überarbeitet.  Ich habe alles rausgeschmissen, was mich nicht inspiriert oder meine Energie senken könnte.

„Du weißt gar nicht mehr was auf der Welt los ist.“, „Du bist doch nur noch auf deinem spirituellen Trip unterwegs.“, „Du verschließt die Augen vor der Wirklichkeit in deiner Seifenblase!“.

Solche und ähnliche Aussagen musste ich mir schon mehr als einmal anhören und du wirst da sicherlich auch nicht verschont bleiben, glaub mir.

Doch du musst ein für alle Mal eines begreifen.  In ein volles Glas Wasser, passt einfach kein weiterer Tropfen mehr rein.  Und wenn du nicht anfängst, dein Glas Wasser, deinen Geist, dein Gehirn zu säubern, von diesem ganzen Bullshit zu leeren, dann wird auch niemals Platz für Neues sein.  Da kannst du dich auf den Kopf stellen.

 

3. Unternimm Dinge, die dir Unbehagen bereiten

 Ich meine damit nicht, dass du morgen losrennen und Fallschirmspringen sollst, obwohl ich bezeugen kann, dass das eine ziemlich coole Sache ist.  Ich meine damit, kleine, aber regelmäßige Schritte aus deiner Komfort-Zone zu unternehmen.

Schon die Idee bereitet dir Unbehagen?  Super! Dann ist diese Übung genau das Richtige für dich.  Wie gesagt, es geht nicht darum Berge zu versetzen.  Es sind die kleinen Dinge, die langfristig große Veränderungen bewirken.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.  Du weißt selbst am besten, was dich triggert.  Sei es wildfremden Menschen in die Augen zu blicken und sie anzulächeln, deinen Kollegen darauf hinzuweisen, dass du dich gerade angegriffen fühlst durch das, was er gesagt, getan hat oder mal nein zu sagen, wenn dich eine Freundin um einen Gefallen bittet, auf den du aber eigentlich überhaupt keinen Bock hast.

Komm endlich aus deinem Alltagtrott raus und mach ab heute etwas anders!

Dann noch ein ganz wichtiger Punkt.  Unternimm Sachen allein.  Geh allein ins Restaurant, ins Kino oder im Wald spazieren (auch mal ohne Hund!), fahr allein in Urlaub.  Lass bewusst Unwohlsein aufsteigen.

Schau was es mit dir macht und versuche nicht der Situation aus dem Weg zu gehen.

Du kommst dir dabei komisch vor und fürchtest, was andere über dich denken könnten?  Du denkst zu viel nach!  Erstens musst du eines begreifen. Andere Menschen denken weit weniger über dich nach, als du glauben magst.   Sie haben genug andere Probleme und vergeuden maximal ein paar Sekunden an dich, wenn überhaupt!

Wer weiß, vielleicht bewundern sie dich insgeheim sogar für deinen Mut! 😉

Zweitens, deine eigene Gesellschaft lieben zu lernen, ermöglicht es dir ebenfalls dem ewigen Auf und Ab im Leben entspannter entgegenzublicken.  Du bist nicht mehr völlig aufgeschmissen, wenn mal etwas Unvorhergesehenes passiert oder jemand plötzlich absagt.

Du selbst wirst zu deinem eigenen Zufluchtsort.  Du wirst gelassener im Umgang mit dir und mit anderen Menschen.  Du triffst dich nicht mehr mit anderen, weil du sie brauchst, aber weil du es bewusst gewählt hast.  Welch schöneres Geschenk könntest du dir und deinen Mitmenschen machen?

Also nochmal zum Mitschreiben.  Es handelt sich hier um einen Prozess und bisher ist noch kein Meister vom Himmel gefahren.  Das Einzige was du falsch zu machen, ist NICHTS zu tun!

Also geh kleine Schritte, aber gehe sie regelmäßig indem du:

  • Dir Inspiration bei anderen Menschen holst
  • Dich von unnötigem Bullshit befreist
  • Dinge unternimmst, die außerhalb von deiner Komfortzone liegen

Und dann stellst du plötzlich überrascht fest, welch bemerkenswerte Fortschritte du gemacht hast.  Du wirst spüren, dass das Urvertrauen, dieser innere Frieden langsam anfängt in dir Wurzeln zu schlagen und tief in deinem Inneren wirst du wissen, dass es das ist wonach du so lange gesucht hast.

With heart and soul,

Christine ❤